Hochwassereigenvorsorge in Sachsen

Starkregen oder Dauerniederschlag führen häufig zu Überschwemmungen mit großen Schäden an Gebäuden und Grundstücken. Diese Wetterereignisse treten immer häufiger auf und können jeden Menschen treffen. Das Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen informiert und berät Bürgerinnen und Bürger zur Hochwassereigenvorsorge, zu hochwasserangepassten Bauweisen und Schutzmöglichkeiten für bestehende Gebäude.

Was ist der Hochwasservorsorgeausweis?
Der Hochwasservorsorgeausweis dient der objektiven Bewertung der Schadensanfälligkeit von Gebäuden gegenüber Überflutungen infolge von Flusshochwasser, Grundwasseranstieg, Starkregen oder Kanalüberstau. Der Ausweis fasst alle wichtigen Informationen über die möglichen Gefahren am oder im Gebäude zusammen und gibt Auskunft über entsprechende Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen zur Schadensminderung. 
 
Wie funktioniert der Hochwasservorsorgeausweis?
Bei einem Vor-Ort-Termin berücksichtigt das Bewertungsverfahren die Baukonstruktion, die Gebäudetechnik und die Gebäudenutzung. Auf Grundlage des Bewertungsverfahrens können Handlungs- bzw. Lösungsalternativen nach verschiedenen Zielkriterien gewichtet und beurteilt werden. Der Ausweis zeigt die Schadensanfälligkeit eines Gebäudes durch eine einfache Bewertungskennzahl an. Je höher die Kennzahl ist, desto geringer ist die Schadensanfälligkeit.
 
Für wen ist der Hochwasservorsorgeausweis interessant?
Der Hochwasservorsorgeausweis kann für Wohngebäude und beispielsweise auch für Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen sowie Kindertageseinrichtungen ausgestellt werden.
 
Kontakt:
Kompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen
An der Luppe 2, 04178 Leipzig
Tel: 0341/4422979
E-Mail: info@bdz-hochwassereigenvorsorge.de